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12.05.2017, 12:34 Uhr
RCDS Saar sieht Vereinbarungen aus Koalitionsvertrag als wichtigen Grundstein der hochschulpolitischen Zukunft im Saarland

Mit Blick auf den Koalitionsvertrag sagt Timo Mildau, der Landesvorsitzende des RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) Saar :

„Ich bin zufrieden mit den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen und hoffe, dass damit die Zukunft der saarländischen Hochschulen gesichert werden kann“.

Mildau weiter : „Mit zahlreichen Instituten, Forschungszentren sowie einem einzigartigen bilingualen Angebot steht das Saarland für gut aufgestellte Hochschulen mit einem breiten qualitativ hochwertigen Studienangebot, starker Forschung sowie aktuellem Wissens- und Technologietransfer in Gesellschaft und Wirtschaft. Die Forschung und Lehre an den verschiedenen Hochschulen bilden den Wissenschaftsstandort und Innovationsmotor für das Saarland“. Der RCDS Saar begrüßt das Vorhaben der Landesregierung sich für eine Bundesförderung der Hochschulen bei der Digitalisierung einzusetzen. Timo Gros, der Vorsitzende der RCDS-Gruppe an der Universität sagt diesbezüglich: „Die Digitalisierung der Lehre und die damit verbundenen Forschungsvorhaben der Hochschulen ist der richtige Weg in die Zukunft. Alle Beteiligten müssen nun an einer geeigneten Strategie arbeiten um diesen Schritt gehen zu können. Eine Bundesförderung zur Unterstützung ist dabei unabdingbar“. Stefan Sekerez, Vorsitzender der Gruppe an der htw freut sich über die Vereinbarungen der Koalitionspartner zur htw : „Die htw ist sehr aufstrebend und bei Studenten aus dem ganzen Bundesgebiet sehr beliebt, was auch das aktuelle Hochschulranking wieder zeigt. Dass die Koalitionspartner weitere Kapazitäten für den Studiengang Soziale Arbeit schaffen wollen, kann ich sehr begrüßen. Dieser Studiengang hat großes Potenzial was sich auch in der Kapazität zeigen sollte. Des Weiteren freut es mich, dass die Entwicklung des Campus Alt-Saarbrücken zügig weiter vorangetrieben wird. Mit Blick auf den dringend erforderlichen Platz, gerade auch für die Ingenieurwissenschaften, muss schnell gehandelt werden. Ich denke, dass Klaus Bouillon hier und in den weiteren dringenden Bauvorhaben an allen Hochschulen in gewohnter Manier schnell handeln wird“.
Der wichtigste Punkt, und da sind sich alle im RCDS einig, sind die finanziellen Vereinbarungen der Koalition zu den Hochschulen. Laut Koalitionsvertrag sollen die Hochschulen im Jahr 2020 mit 15 Millionen Euro finanziell entlastet werden. Matthias Fuchs, studentisches Mitglied für den RCDS im Senat der Uds dazu : „Die zusätzlichen Mittel aus dem Landeshaushalt eröffnen den Hochschulen nun wichtigen Handlungsspielraum, um die saarländische Forschung und Lehre zu verbessern. Wichtig ist jetzt, dass Landesregierung, Verwaltung Professoren, Mitarbeiter und Studenten die Hochschulen durch ihr wichtiges Engagement weiter voranbringen!“.
Timo Mildau abschließend: „Die finanzielle Entlastung ist der Grundstein der hochschulpolitischen Zukunft im Saarland. Gerade um auch Professoren dauerhaft im Saarland halten zu können, müssen die Hochschulen wieder mehr finanziellen Handlungsspielraum bekommen. Auch die Kofinanzierungen der Landesregierung in den verschiedenen Drittmitteleinwerbungen der Hochschulen werden auf lange Sicht die saarländische Hochschullandschaft sichern und vor allem voranbringen“.